NEUE WERKSTOFFKLASSE

Offenporige, makroskopisch isotrope Leichtmetall-Strukturen

Die neue Werkstoffklasse für mechanische, akustische, thermische, strukturelle und dekorative Anwendungen kombiniert die Vorteile von massiven Metallen, offenporigen Metallschäumen und Sinterwerkstoffen.

Neue Werkstoffklasse mit neuen Potenzialen

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Verfahren für die Herstellung offenporiger Aluminium-Strukturen. Offenporiger Aluminiumguss unterscheidet sich von allen bekannten Technologien und bietet im Vergleich dazu funktionale, qualitative und wirtschaftliche Vorteile bei vielen Anwendungen. Das Material ist in industriellen Mengen in fast jeder Form und Größe, auch teil-porös erhältlich. Mehr als 400 Kunden in 12 Ländern setzen es bereits bei ihren Anwendungen ein.

Mit seinen einzigartigen Eigenschaften, die auch im modernen METAKER® Verfahren modifiziert werden können, eignet sich offenporiger Aluminiumguss nicht nur hervorragend für viele praktische Anwendungen, sondern auch für die Erforschung von neuen Potenzialen in den Bereichen Leichtbau, Werkzeugbau, Werkstoff-Hybride, Energie- und Wärmespeicher u.a.

Weitere Informationen erhalten Sie in einem persönlichen Beratungsgespräch.

Offenporiges Aluminium ist ein neuer Konstruktionswerkstoff. Seine makro- und mikro-strukturellen Eigenschaften werden anwendungsspezifisch konstruiert. Diese bisher unbekannten Gestaltungsmöglichkeiten sollen frühestmöglich im Entwicklungsprozess berücksichtigt werden.

Kokillengießverfahren mit verlorenen NaCl-Platzhaltern

1. Formfüllung mit Salzgranulat.

2. Formfüllung mit Aluminiumschmelze.

3. Konventionelle mechanische Bearbeitung.

4. Salz ausspülen. Fertig.

Materialeigenschaften

  • Kokillengießverfahren mit verlorenen NaCl-Platzhaltern
  • Makroskopisch isotropes, offenporiges, stabiles Gussgefüge
  • Beliebig einstellbare Porengrösen (klein, groß, homogen, heterogen, gradiert)
  • Volumenporosität von 55%
  • Dichte ca. 1,3 g/cm3
  • Wärmeleitung: ca. 30 – 50 W/(mK)
  • Weitere Eigenschaften sind anwendungsspezifisch
  • Konventionelle Zerspanung und Oberflächenbehandlung
  • Bessere mechanische, strömungsmechanische, akustische, thermische Eigenschaften als bei geschäumten oder gesinterten Werkstoffen
  • Herstellung von selektiv offenporigen, selektiv massiven und hybriden Komponenten durch Integration von Einlegeteilen aus Aluminium, Stahl, Glas, Kupfer und/oder Infiltration von offenporigen Bereichen mit Polymeren
  • Verwendung von konventioneller Fügetechnik wie Zusammensetzen, Verschrauben, Verpressen, Nieten, Kleben, Löten sowohl im massiven, als auch im porösen Bauteilbereich.

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